Vier klassische Trainingsfehler

Hast du schon mal die unfreudige Erfahrung gemacht, deine Kunden nicht zu ihrem gewünschten Ziel bringen zu können? Du hast die in deiner Ausbildung vermittelten Konzepte zur Erreichung von Trainingszielen konsequent umgesetzt, aber keine deiner Bemühungen hatte einen nachhaltigen Effekt?

Falls ja, ist es zunächst einmal wichtig sich vor Augen zu führen, dass du damit nicht alleine bist – vielen Trainern und Therapeuten geht es regelmäßig so.

Wenn sich erhoffte Fortschritte in der Trainingspraxis  nicht einstellen, lassen sich bei Trainern und Therapeuten häufig vier elementare Fehler beobachten:

  1. Schätzen statt Testen!

Viele Trainer verlassen sich eher auf ihre langjährige Erfahrung und befinden sich so in einem permanenten „Status des Schätzens“, ob ihre Trainingsinhalte zum gewünschten Ziel führen, anstatt dies konkret und unmittelbar zu prüfen. Als Trainer müssen wir jedoch alle Inhalte in jeder Trainingseinheit individuell für ihre Zieleignung testen, um Erfolg garantieren zu können!

  1. Verbissenheit!

Oftmals halten Trainer hartnäckig an ihren Strategien fest, da diese in anderen Fällen Erfolge ermöglicht haben. Wenn sich jedoch kein Fortschritt einstellt, ist es Zeit, die Strategie zu ändern, denn jede/r Kunde/Kundin verdient eine individuelle und erfolgsgarantierende Vorgehensweise!

  1. Die Kunden haben Schuld!

Eine häufige Art von Trainern, mit dem Nichterfolg ihrer Kunden umzugehen, ist diese selbst verantwortlich zu machen – und das, obwohl sie sich konsequent an den Plan ihrer Trainer halten. Als Coach ist es unser Job, Kunden eine effiziente Strategie aufzuzeigen und sie auf dem Weg zu ihrem Ziel zu begleiten. Wenn wir dies in manchen Fällen nicht können, ist das in Ordnung – dann bleibt uns die Möglichkeit, weitere Fortbildungen in Anspruch zu nehmen und/oder die Kunden an andere Trainer/ Therapeuten zu verweisen, die alternative erfolgsversprechende Ansätze zur Lösung ihres Problems anbieten!

  1. Symptombehandlung statt Ursachenbehebung!

Vieles, das den Fortschritt unserer Kunden einschränkt, ist in deren Nervensystem begründet, äußert sich aber in Form von Unbeweglichkeit, Steifheit, Schmerzen, Kraftlosigkeit etc. Bspw. können „verkürzte“ Muskeln auf der Beinrückseite in einem Gleichgewichtsproblem begründet sein, welches einen höheren Tonus in der Region veranlasst, damit ein Umfallen verhindert wird. In der Praxis wird in solchen Fällen i.d.R. die Muskulatur gedehnt oder ausgerollt – die Ursache des Problems wird damit nicht gelöst. Als Trainer sollte unser Anspruch sein, den Ursachen auf den Grund gehen, um schnell und nachhaltig den Erfolg unserer Kunden zu garantieren!

Ich bin der Überzeugung, dass unser medizinisches sowie sportwissenschaftliches Ausbildungsmodell überholt ist, da es unser zentrales Nervensystem als alles steuernde Instanz des Körpers weitestgehend ignoriert. Jedes Thema rund um Gesundheit, Schmerz, Kraft und Leistung ist direkt vom ZNS abhängig – um den Erfolg jeder unserer Kunden in jeder Trainingseinheit garantieren zu können, ist es daher notwendig, unsere Trainingsansätze anhand von angewandter Neurologie zu ergänzen.

Sportliche Grüße

Yassin

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